von Margret Markert, Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg

... den Kais und Werkstätten nahe.
Das Reiherstiegsviertel entsteht.
Die Gebrüder Vering schrieben in Wilhelmsburg Stadtgeschichte. Nach ihren Plänen wurde das Reiherstiegsviertel für die Industrie erschlossen. Die Aufgabe des ehrgeizigen und industriefreundlichen Bürgermeisters Adolf Menge (1903-1917) war es, Investoren für den Wohnungsbau anzulocken. Die Eckgrundstücke an den Kreuzungen der neu angelegten Straßen gingen zu Sonderpreisen weg, um die Bautätigkeit anzukurbeln. Die Baulücken dazwischen - so hoffte Menge - sollten nach und nach geschlossen werden.
Neben den kleinen privaten Baufirmen, die mit dem

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Fährstraße/Ecke Otterhaken

Wilhelmsburger Städtebau gut verdienten und groß wurden (Adolf Knupper, Zeyn und Harriefeld) traten auch die Genossenschaften auf den Plan. Ihr Ziel war es, menschengerechte, gesunde Arbeiterwohnungen zu günstigen Preisen zu bauen. Die Gründerder Baugenossenschaft Reiherstieg hatten im Jahr 1901 ihre Bauvorhaben in die großen Zusammenhänge der Hafen- und Stadtentwicklung gestellt: "Als nach Beendigung der Cholera im Jahre 1892 die Sanierung der engen Höfe und Straßen am Hafen in Hamburg einsetzte, wurde die Nachfrage nach Wohnungen in Wilhelmsburg ganz besonders groß und mit dieser auch die Mietforderungen der Hauswirte. Um diesen Mietsteigerungen entgegen zu wirken, war es uns nach langem Suchen gelungen, mit der Firma Veringsche Grundstücke, Herrn Hermann Vering, im Jahre 1901 in Unterhandlung zwecks Erbauung von gesunden Arbeiterwohnunen zu treten."
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